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Zwei Tage nach Beginn neuer Friedensgespräche hat die israelische Luftwaffe drei Angriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen. Eigenen Angaben zufolge reagierte die Armee auf einen Raketenangriff sowie Anschläge auf jüdische Siedler. Der Palästinenserorganisation Hamas zufolge wurden zwei Menschen verletzt. [mehr]
Seit Monaten streitet die schwarz-gelbe Koalition über die Verlängerung der AKW-Laufzeiten - heute soll eine Entscheidung fallen. Dazu hat Kanzlerin Merkel die zuständigen Minister Röttgen und Brüderle sowie die Fraktionschefs der Koalition ins Kanzleramt geladen. [mehr]
In Agbogbloshie, einem Vorort von Ghanas Hauptstadt Accra, landet Elektroschrott aus aller Welt. Nach der Schule holen sich Kinder Monitore, um Edelmetalle herauszulösen. Umhüllt von giftigem Rauch trennen sie Kupfer und Plastik. So ruinieren sie ihre Gesundheit und die Umwelt. [mehr]
In der mexikanischen Grenzstadt Juárez ist der Respekt vor dem Leben verschwunden: Im Krieg zwischen Drogenbanden, korrupten Polizisten und Soldaten starben in nur einem Jahr 2600 Menschen. Auftragsmörder arbeiten gleichzeitig für Banden und die Polizei - Massaker gibt es auf Bestellung. [mehr]
Felix Sturm bleibt Box-Weltmeister: Der 31-jährige WBA-Superchampion im Mittelgewicht besiegte in Köln Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik nach Punkten. Für Sturm war es der erste Kampf nach einer 14-monatigen Pause. Auf seinem Konto stehen nun 34 Siege in 37 Profi-Kämpfen. [mehr]
Das zunächst friedliche Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel ist wieder einmal von Randalierern beendet worden. Am späten Abend wurden Feuer entzündet und Polizisten mit Brandsätzen, Steinen und Flaschen beworfen. Die Beamten gingen mit Wasserwerfern gegen rund 350 Krawallmacher vor. [mehr]
Ein Jahr nach dem Luftangriff von Kundus hat ein Opfer erstmals Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Anwälten zufolge handelt es sich um den Fahrer eines der Tanklaster, die auf Anordnung der Bundeswehr bombardiert worden waren. Er fordert Schmerzensgeld und medizinische Versorgung. [mehr]
Afghanistans Präsident Karsai will mit Hilfe eines Friedensrates die Gespräche mit den radikalislamischen Taliban in Gang bringen. Dem Gremium sollen unter anderem einflussreiche Stammesführer angehören. Derweil wurden bei Anschlägen in Kundus und Kandahar insgesamt zehn Menschen getötet. [mehr]
Sechs Wochen nach der Katastrophe bei der Loveparade ist in Duisburg noch einmal der 21 Opfer gedacht worden. Mehrere hundert Menschen versammelten sich am Unglückstunnel. Dort ging die offiziell erklärte Trauerzeit zu Ende. Heute soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. [mehr]
Zehntausende Menschen haben in Frankreich gegen den Umgang der Regierung mit den Roma protestiert. Bei Demonstrationen im ganzen Land forderten sie, die rigide Abschiebepraxis gegen die Roma zu beenden. Aufgerufen zum Protest hatten 50 Organisationen. [mehr]
In der Gedenkstätte Sachsenhausen ist an die Einrichtung des sowjetischen "Speziallagers Nummer 7" vor 65 Jahren erinnert worden. Bis 1950 waren auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers rund 60.000 Menschen inhaftiert, in erster Linie Nazi-Funktionäre. Fast 12.000 starben an Hunger und Krankheiten. [mehr]
Mehrere tausend Menschen haben in Dortmund friedlich gegen eine Kundgebung von Rechtsextremisten demonstriert. Auseinandersetzungen gab es zwischen der Polizei und rund 500 Neonazis sowie einzelnen linken Demonstranten. Zu den Protesten gegen Rechts hatte auch die Stadt aufgerufen. [mehr]
Schöne heile Autowelt: Schnurrende Elektrowagen gleiten durch die Straßen, Qualm und Lärm sind passé. Doch noch bevor dieser Traum flächendeckend wahr wird, zieht Japans Regierung schon mal die Notbremse. Denn ihrer Meinung nach muss, was sich Auto nennt, gefälligst auch so klingen. [mehr]
In Afghanistan stehen die Menschen Schlange vor den Banken. Vor allem Kunden der Kabul Bank heben ihr Geld ab. US-Medien hatten berichtet, das Topmanagement der Bank sei wegen Korruption abgesetzt worden. Präsident Karsai versicherte vergeblich, die Einlagen seien sicher. Dennoch wurden bereits Millionen Dollar abgehoben. [mehr]
Die Bundesbankspitze wirft Sarrazin gravierende Verstöße seiner Pflichten vor. Das notwendige Vertrauensverhältnis sei nicht mehr gegeben. Über eine Abberufung entscheiden muss letztlich Bundespräsident Wulff, der den Fall prüfen lässt. Sarrazin selbst warnte Wulff vor einem "Schauprozess". [mehr]
Es ist das Prestigeprojekt der Deutschen in Afghanistan: die Ausbildung von Polizisten. Am Sinn des Einsatzes wird schon länger gezweifelt, nun weigert sich Brandenburg als erstes Bundesland, weitere Beamte zu entsenden. Andere Länder sollen Probleme haben, genug Freiwillige zu finden [mehr]
In Chinas Städten sind sie angesagt: lautlose, abgasfreie Elektrofahrräder. Dass diese Zweiräder dominieren, liegt am Verbot von Mopeds und Motorrädern. Umwelfreundlich sind die E-Bikes auch nur auf den ersten Blick. Denn Elektroenergie wird vor allem mit Kohle gewonnen. [mehr]
Im neuseeländischen Christchurch zeigt sich heute das ganze Ausmaß des schweren Erdbebens: zerstörte Gebäude, Straßen und Schienen, kein Wasser oder Strom. 145 Kilometer entfernt starben neun Menschen bei einem Flugzeugabsturz, darunter ein deutscher Tourist. [mehr]
Alle paar Jahrzehnte tritt dieser Typus auf: Der Prophet des Untergangs des eigenen Volkes mit seinen angeblichen Wahrheiten. Dabei zielt er nur auf die irrationale Gefühlswelt einer bürgerlichen, zutiefst verunsicherten Gesellschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, meint Peter Lange, Chefredakteur Deutschlandradio Kultur. [mehr]
Im April war die belgische Regierung am Streit der beiden großen Volksgruppen zerbrochen. Die Neuwahlen im Juni brachten keine Lösung - ganz im Gegenteil. Inzwischen ist die Lage völlig verfahren: Sozialistenchef Di Rupo erklärte Gespräche zur Regierungsbildung für gescheitert. Wie es jetzt weitergeht, ist völlig offen. [mehr]