kernenergien | solar sutainable strategy

Solarenergie

Die Sonne entspricht einem gigantischen Feuerball, in dem unter Abgabe riesiger Energiemengen Fusionsprozesse ablaufen. Diese Energie verteilt sich gleichmäßig im Weltall und trifft somit auch als Solarstrahlung auf die Erde.

irradiation.jpg Dabei lässt sich die Solarstrahlung (Globalstrahlung) in die Komponenten Direktstrahlung und Diffusstrahlung aufteilen. Während die Direktstrahlung auf ihrem Weg von der Sonne ohne Reflexion auf die Erde trifft, reflektiert die Diffusstrahlung zuvor an Wolken und anderen Bestandteilen der Atmosphäre. Dabei verursacht die Direktstrahlung Schattenwurf. Ihr Energiegehalt beträgt bis zu 2800 kWh/m²/a.

Die hochwertige Energie der Sonne kann nach heutigem Stand der Technik sowohl direkt als auch indirekt genutzt werden. Zur direkten Nutzung der Solarstrahlung wird diese entweder in Fotovoltaikzellen in Strom oder in großtechnischen sowie häuslichen Anlagen in Wärme umgewandelt. In Solarthermischen Kraftwerken wird Sonnenlicht durch Spiegelsysteme auf einen Absorber gebündelt und die dort erzeugte Wärme mit Hilfe konventioneller Technik (z.B. Dampfturbinen) zur Stromproduktion genutzt.

Zudem kann das Potential der Sonne indirekt über Windenergie, Wasserkraft und Biomasse genutzt werden. Je nach Einstrahlung sorgen thermische Verhältnisse für ausgleichende Luftströmungen, deren Energie in Windkraftanlagen in Strom umgewandelt werden kann. Durch Sonneneinstrahlung verdunstetes Wasser regnet über Bergen ab und fließt Richtung Meer. Dabei kann in Wasserkraftwerken die kinetische Energie zu Nutzenergie umgewandelt werden. Pflanzen nutzen das Sonnenlicht mittels Fotosynthese zum Wachsen.

Die natürliche innere Wärme unseres Planeten nennt sich Geothermie, und basiert anstatt auf Fusions- auf Zerfallsprozessen. Der Ursprung der Geothermie ist zwar nicht auf die Sonne zurückzuführen aber dennoch regenerativ und somit unerschöflich.