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Solarthermische Kraftwerke: Paraboloide - Dish/Stirling

Eine Dish-Stirling Anlage besteht aus einem Parabolspiegel und einem nahe dem Brennpunkt aufgehängten Absorber. Die Anlage wird zweiachsig der Sonne nachgeführt und kann so Temperaturen bis 900°C erreichen.

tech-dish.jpg Funktionsschema


Beschreibung

Das im Absorber vorhandene Medium treibt einen direkt anliegenden Stirling Motor oder eine Gasturbine zur Stromerzeugung über einen Generator an. Diese Einheit ist im Gegensatz zu den anderen Solarthermischen Kraftwerkstypen mit dem Parabolspiegel fest verbaut und wird entsprechend mitgeführt.

Die Dish-Stirling Anlagen eignen sich aufgrund Ihrer Leistungen im Bereich von mehreren 5 bis 50 kW für den Insel bzw. dezentralen Betrieb, können aber auch durch hintereinanderschalten größere Leistungsspektren abdecken. Damit stellen Dish-Stirling Systeme eine Alternative zu den weitverbreiteten Diesel-Aggregaten. Durch fossile Zufeuerung lässt sich die Stromerzeugung über den ganzen Tag sicher stellen.

Vor- und Nachteile

  • Erhebliche Verminderung von Klima- und Schadgasen wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxiden und von Staubpartikeln
  • Zentralerund dezentraler Einsatz (Netzbetrieb)
  • Einsatzbereich von 5 kW bis mehreren 100 MW
  • Inselbetrieb möglich
  • Hohe Energiedichte, geringer Landverbrauch
  • Geringe Bau- und Inbetriebnahmezeit

Weitere detailliertere Informationen zu Technik und Anwendung finden Sie unter:
Technology Characterization Solar Dish Systems

Projekte

  • SBP Dish/Stirling
  • SAIC/STM SunDish
  • SES Dish/Stirling System
  • WGA ADDS