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Wasserkraft

Die Sonnenstrahlung erwärmt die Gewässer der Welt. Dabei verdunstet Wasser und steigt in die Atmosphäre auf. Dort kondensiert es und fällt als Regen wieder auf die Erde nieder und fließt in die Gewässer bzw. Weltmeere zurück. Dies nennt man den atmosphärischen Wasserkreislauf.

Trifft das Regenwasser auf Gebirge, fließt es bergab und beinhaltet somit kinetische Energie, die in Wasserkraftwerken zu Strom umgewandelt werden kann. Das abfließende Wasser versetzt eine Turbine in eine Drehbewegung, welche einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Dabei unterscheidet man die gängigsten Kraftwerkstypen in Laufwasserkraftwerke und Speicherkraftwerke.

In Laufwasserkraftwerken werden Flüsse aufgestaut, um deren nahezu konstanten Durchfluss zur Grundlastdeckung zu nutzen. Über Stauseen wird in Speicherkraftwerken das Wasser gespeichert und zur Spitzenlastdeckung nach Bedarf über die Turbinen abgelassen. Schon heute werden 17 % der weltweiten Strombedarfs mit Wasserkraft gedeckt. Doch sind die Potentiale gerade im Bereich der Kleinwasserkraft noch längst nicht überall ausgeschöpft. Kleinwasserkraftwerke besitzen Leistungen im Bereich von einigen kW, während Speicherkraftwerke Leistungen im Bereich einiger Tausend MW erzeugen können.

Die Grafik zeigt die Energiedichte der Wasserkraft in Europa. Weitere grundsätzliche Informationen erhalten Sie bei Wikipedia.

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Quelle: DLR